Haus Meeresblick - Insellaterne | Baabe

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PROJEKTBESCHREIBUNG HAUS MEERESBLICK

Auf dem freien Grundstück war eine konventionelle Wohnbebauung mit einem Untergeschoss und bis zu fünf Obergeschossen zu errichten. Die Bebauung gliedert sich in folgende einzelne Gebäude:

1. Haus A1, Einzelhaus Achse 1-3 neben der Tiefgarage
2. Haus A2, Einzelhaus Achse 3-9 auf der Tiefgarage
3. Haus B, Einzelhaus
4. Haus C, Einzelhaus auf der Tiefgarage

Die Gebäude wurden als Massivkonstruktion mit aussteifenden Wandscheiben gefertigt. Alle tragenden Wände wurden in Mauerwerk oder Stahlbeton ausgeführt, alle nichttragenden Wände in Ständerwerk. Die tragenden Wände sind in Kalksand-Planziegel-Bauweise ausgeführt, hierbei wurden alle Wände als Vollsteine in Mauerwerksgüte 20/DM ausgeführt.

Die Decken wurden als Stahlbetondecken geplant, hierbei wurde die Ausführung von Filigrandecken vorgesehen, die auf der Baustelle zum fertigen Querschnitt ergänzt wurden. Die Nutzung der Gebäude ist als reine Wohnnutzung vorgesehen.

Die Häuser wurden teilweise auf der neu zu errichtenden Tiefgarage gegründet. Hierbei wurden die Lasten über einen Abfangrost bzw. über wandartige Träger im Erdgeschoss in die tragenden Wände eingeleitet. Eine direkte Belastung der Decke über dem Untergeschoss ist nicht zulässig.

Bei der Errichtung der Tiefgarage im Schutze eines Verbaus und möglicherweise im Schutze einer Grundwasserabsenkung war besonderes Augenmerk auf die Auftriebssicherheit in allen Bauzuständen zu legen, da mit einem sehr hohen Grundwasserstand zu rechnen ist.

PROJEKTBESCHREIBUNG INSELLATERNE

Gegenstand des vorliegenden Statischen Entwurfes sind Tragsicherheits- und Standsicherheitsuntersuchungen für die Insellaterne im Ostseebad Baabe/Rügen. Das Bauwerk befindet sich in unmittelbarer Ufernähe zwischen Strandpromenade und Fritz-Reuter-Weg.

Es handelt sich um ein 2-geschossiges Gebäude, dass um 1966 als Hyparschale in Massivbauweise erbaut und als Gaststätte genutzt wurde. Seit mehreren Jahren steht das Gebäude leer und soll nun wieder als Restaurant genutzt werden.

Das im Grundriss nahezu quadratische Bauwerk ist nicht unterkellert. Im EG bilden in Längsrichtung 4 Stahlbetonrahmen das Tragwerk. Die Riegel dieser Rahmen kragen meerseitig aus. In Querrichtung bilden die Stützen zusammen mit Riegeln zwei Stahlbetonrahmen.